Ukraine

US-General: "Bezweifele, dass Prigoschin noch lebt"

Nach dem Aufstand gegen Präsident Putin ist der Aufenthaltsort von Wagner-Boss Prigoschin unbekannt. Ein US-General rechnet mit dem Schlimmsten.
Carolin Rothmüller
13.07.2023, 19:14
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Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin (62) gilt nach dem Aufstand seiner Söldnergruppe als neuer Erzfeind des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Angeblich soll es eine Aussprache gegeben haben, doch der US-General Robert Abrams ist überzeugt: "Wir werden Prigoschin nie wieder sehen", das erklärte er im Interview mit dem US-TV-Sender "Abc News".

Seine Stunden sind gezählt

Abrams, der bis 2021 Befehlshaber der US-Truppen in Korea war, ist sich sicher: Der Wagner-Chef ist entweder schon beseitigt worden oder sitzt im Gefängnis. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Progoschin nach einer Abmachung untergetaucht ist, ob freiwillig oder auch nicht. Jedenfalls rechnet der pensionierte US-General nicht damit, dass der Wagner-Chef jemals wieder öffentlich zu sehen sein wird.

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„"Ich bezweifle, dass wir ihn jemals wiedersehen werden." - Robert Abrams“

Der ehemalige Befehlshaber der amerikanischen Truppen in Korea gesteht: "Ich glaube nicht, dass er noch am Leben ist. Und wenn doch, dann sitzt er in irgendeinem Gefängnis." Haben die letzten Stunden Prigoschins also schon geschlagen? Eine Frage, auf die die Öffentlichkeit womöglich nie eine Antwort erhalten wird.

Reine Propaganda

Denn Abrams hält auch die Behauptungen des Kremls, dass Prigoschin und Putin sich am 29. Juni persönlich getroffen hätten, für frei erfunden: "Ich wäre sehr überrascht, wenn wir jemals handfeste Beweise für eine Zusammenkunft der beiden sehen." Laut dem US-General soll es sich um eine reine Propaganda-Masche handeln. Putin wolle sein Volk davon überzeugen, dass er alles im Griff haben und die Wagner-Truppe ihm Loyalität geschworen hätten.