US-Ostküste versinkt im Schneechaos

Ein Schneesturm hat am Sonntag die US-Ostküste heimgesucht. Drei Menschen starben wegen der Schneefälle, mehr als 500.000 Menschen müssen ohne Strom ausharren. Für zwölf US-Bundesstaaten wurden Wintersturmwarnungen ausgegeben.

Auf vielen Flughäfen des Landes ging gar nichts mehr, Straßen waren zum Teil unbefahrbar. Zwischenzeitlich waren 2,3 Millionen Haushalte ohne Strom, derzeit müssen noch 500.000 Menschen ohne Elektrizität ausharren. In Temple in Pennsylvania wurde ein 84-Jähriger in seinem Haus von einem Baum erschlagen, der die Schneelast nicht mehr tragen konnte und durch das Dach brach.

In Hebron in Connecticut starb ein Mann in seinem Auto. In Springfield, Massachusetts, starb ein Mann an einem Stromschlag, als er eine Polizeiabsperrung ignorierte und an ein vom Schnee heruntergerissenes Starkstromkabel geriet. Durchschnittlich fielen 15 Zentimeter Schnee - sogar im New Yorker Central Park gab es außergewöhnliche 3 Zentimeter Schnee.

Sturm soll noch extremer werden

Der Schneefall war laut Experten der größte im Oktober seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1869. Momentan zieht der Sturm nach Norden und soll noch extremer werden. An der Küste wurde mit Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Kilometer in der Stunde gerechnet. In der Regel schneit es in den betroffenen Regionen normalerweise erstmals im Dezember.

In mehreren Staaten riefen die Gouverneure den Notstand aus. Am New Yorker Flughafen John F. Kennedy mussten die Reisenden sechs Stunden und mehr Verspätung in Kauf nehmen. Andere Airports schlossen ganz - darunter der internationale Flughafen Newark. Auch die U-Bahnen fuhren unregelmäßig.

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