5 Trump-Fails, die auch Kurz blühen könnten

Bundeskanzler Sebastian Kurz muss sich wohl auf einen besonderen Empfang in Washington einstellen, wie diese Beispiele aus der Vergangenheit zeigen.
Am Mittwoch trifft sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in den USA mit Donald Trump. Man darf gespannt sein – denn: Der US-Präsident sorgte in seiner Amtszeit immer wieder mit auffälligem Verhalten gegenüber hochrangigen Besuchern für Schlagzeilen.

Folgende Episoden geben einen kleinen Vorgeschmack darauf, was Sebastian Kurz im Weißen Haus erwarten könnte:

1Handshake-Duell



Trump demonstriert Macht, indem er eine besonders rabiate Handschlag-Methode anwendet: Er reißt förmlich an den Gliedmaßen seines Gegenübers. Und da ist es egal, ob das einer seiner Mitarbeiter oder ein ausländisches Staatsoberhaupt ist. Doch internationale Spitzenpolitiker finden Wege, Trump zu kontern – zu sehen in diesem Video:

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2Kein Handshake



Was ist schlimmer als ein Händeschütteln mit Trump? Kein Händeschütteln mit Trump. Das stellte die deutsche Bundeskanzlerin im Jahr 2017 fest, als der US-Präsident die Forderung der Presse nach einem Handshake mit Angela Merkel ignorierte. Selbst als die Kanzlerin ihn direkt danach fragte, starrte er mit einem peinlich berührten Lächeln geradeaus.



3Respektloses Staubwegwischen



Kanzler Kurz sollte seine Kleidung vor dem Besuch bei Trump gründlich reinigen lassen. Denn der US-Präsident toleriert kein einziges Staubkorn. Bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron wischte er diesem über das Sakko, was von Beobachtern als respektloser Affront aufgefasst wurde.



4Aus dem Weg!



Was immer der Bundeskanzler tut, er sollte sich nicht vor Trump stellen, wenn dieser auf einem Foto ganz vorne sein will. Das passierte dem montenegrinischen Premier Duško Markovic bei einem NATO-Gipfel im Jahr 2017. Der US-Präsident riss Markovic an der Schulter zur Seite, um sich fürs Gruppenfoto nach vorne zu drängen.



5Quarantäne



Mit Gastgeschenken aus Flora und Fauna sollte man sich in Amerika zurückhalten. Denn sollte Kurz beispielsweise mit einem Lippizaner aus der Spanischen Hofreitschule anreisen, müsste das Tier wohl zuerst in Quarantäne. So geschehen mit einem Bäumchen, das Macron einmal mitbrachte und zusammen mit Trump auf dem Rasen des Weißen Hauses einsetzte. Wenig später war das Gewächs verschwunden – es musste erst einmal in Quarantäne.



Doch selbst wenn Sebastian Kurz all diese potenziellen Stolperfallen überwindet – Trump ist immer für eine Überraschung gut.

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(lu)

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