Der französische Staatschef Francois Hollande besuchte am Dienstag rund anderthalb Wochen nach den schrecklichen Terroranschlägen von Paris seinen Amtskollegen Barack Obama in Washington. Der US-Präsident sicherte den Franzosen Solidarität zu.
"Wir sind hier, um zu erklären, dass die USA und Frankreich in totaler Solidarität zusammenstehen", erklärte Obama nach einem Gespräch mit Hollande im Weißen Haus. Gemeinsam werde man die "Terroristen und jene, die sie geschickt haben" zur Rechenschaft ziehen.
Holland verlautbarte, dass sich beide Länder auf eine Intensivierung der Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien und dem Irak verständigt hätten.
Obama kritisiert russischen Angriff
Zu dem Zwischenfall nahe der türkischen Grenze in Syrien, bei dem am Dienstag ein russischer Kampfjet abgeschossen worden war, bezog Obama einige Stunden später Stellung. Er kritisierte die Angriffe russischer Truppen gegen Rebellentruppen in dem Gebiet und stellte sich damit indirekt auf die Seite der Türkei. Wladimir Putin drohte Ankara nach dem Abschuss eines Kampfjets mit Konsequenzen und nannte die Aktion einen "Dolchstoß in den Rücken".