Welt

US-Schüler stach mit Messer auf Kollegen ein

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:16

Bei einer Messerattacke an einer Schule im US-Bundesstaat Pennsylvania sind zahlreiche Menschen teils schwer verletzt worden. Die genaue Opferzahl war zunächst unklar, US-Medien berichteten am Mittwoch von rund 20 Verletzten. Der 16-jährige Täter, ein Schüler der Schule, dessen Motiv noch unklar ist, konnte gefasst werden.

Bei einer Messerattacke an einer Schule im US-Bundesstaat Pennsylvania sind zahlreiche Menschen teils schwer verletzt worden. Die genaue Opferzahl war zunächst unklar, US-Medien berichteten am Mittwoch von rund 20 Verletzten. Der 16-jährige Täter, ein Schüler der Schule, dessen Motiv noch unklar ist, konnte gefasst werden.

Mehrere schwerverletzte Schüler seien mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser geflogen worden. US-Medien berichteten, dass die Polizei einen Verdächtigen festgenommen habe. Dem Lokalsender WTAE zufolge soll ein Jugendlicher in der Früh (Ortszeit) vor Unterrichtsbeginn an der Franklin Regional High School in Murrysville auf seine Mitschüler eingestochen haben.

Nach den Worten von Stadtsprecher Dave Stevens kam es zum Schulbeginn um etwa 7.15 Uhr in der Franklin Regional High School zu der Bluttat. Der Täter habe die Mitschüler auf dem Flur und im Klassenzimmer attackiert. Erste Kommentatoren im US-Fernsehen fragten sich, warum der Täter nicht aufgehalten werden konnte.

Wachmann niedergestochen

Ein 60-jähriger Wachmann habe vergeblich versucht, einzugreifen, sagte der Polizeichef. Der Täter habe ihm ein Messer in den Bauch gestoßen. Schüler informierten daraufhin einen zweiten Wachmann, der sich auf dem Parkplatz der Schule aufgehalten habe. Dieser konnte den Täter gemeinsam mit einem Schulangestellten überwältigen.

Einige Jugendliche in Lebensgefahr

Manche der Verletzungen seien "eindeutig lebensbedrohlich", sagte ein Arzt des Forbes Regional Hospital gegenüber dem US-Nachrichtensender CNN. Die Jugendlichen, die meisten zwischen 14 und 17 Jahren alt, hätten Stichwunden in Brust, Bauch und Rücken erhalten. Mehrere Opfer mussten notoperiert werden. "Die Wunden waren mehr als fünf Zentimeter groß", sagte Krankenhauschef Christoph Kaufmann. Es müsse sich um eine sehr große und scharfe Klinge gehandelt haben.

Der Schulleiter, Gennaro Piraino, sagte, man müsse die Sicherheitsvorkehrungen verbessern. Allerdings fügte er wörtlich hinzu: "Im Großen und Ganzen hat der Sicherheitsplan aber funktioniert, wir haben kein Leben verloren." Die Schule werde die nächsten Tage geschlossen bleiben, sagte Piraino.

Immer wieder Amokläufen in den USA

In den USA kommt es immer wieder zu blutigen Überfällen und Massakern an Schulen und Universitäten, in aller Regel werden diese aber mit Schusswaffen begangen.

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