Die Angreiferin, die zusammen mit ihrem Partner in San Bernardino 14 Menschen tötete und 21 weitere verletzte, soll auf Facebook der Terrormiliz "Islamischer Staat" die ewige Treue geschworen haben. Bei einer Hausdurchsuchung wurden am Freitag zwölf "rohrbombenartige Vorrichtungen" und tausende Schuss Munition gefunden.
Die Angreiferin, die zusammen mit ihrem Partner in San Bernardino 14 Menschen tötete und 21 weitere verletzte, soll auf Facebook die ewige Treue geschworen haben. Bei einer Hausdurchsuchung wurden am Freitag zwölf "rohrbombenartige Vorrichtungen" und tausende Schuss Munition gefunden.
Wie CNN berichtet, soll die Tat vom IS inspiriert worden sein, es gäbe allerdings keinerlei Beweise, dass die Attentäter Teil eines größeren Terror-Netzwerks in den USA waren oder die Taten auf direkte Anweisung aus Syrien durchgeführt worden sind.. Die Frau hat sich während des Angriffs auf Facebook zum IS-Führer Abu Bakr al-Baghdadi bekannt.
Die US-Behörden behandelt die Bluttat inzwischen auch offiziell als Terrorakt. Das Pärchen haben sich radikalisiert, aber keinen direkten Kontakt zur IS-Terrormiliz oder Verbindungsmännern gehabt. Das sei auch der Grund, weshalb die beiden US-Amerikaner mit pakistanischen Wurzeln "unter dem Radar" des FBI geblieben waren.
5.000 Schuss Munition gefunden
Der Polizeichef der kalifornischen Stadt berichtete bei einer Pressekonferenz am Donnerstag, dass die Waffen im Haus des mutmaßlichen Killer-Pärchen mit pakistanischen Wurzeln gefunden wurden. Neben zwölf "rohrbombenartigen Vorrichtungen" wurden 5.000 Schuss Munition und weitere Werkzeuge zur Bombenherstellung sichergestellt.
Massaker bei der Weihnachtsfeier
Es soll eine Weihnachtsfeier ihres Arbeitsgebers gewesen sein, die der 28-Jährige mit seiner 27-jährigen Ehefrau gestürmt haben. Nachdem sie 17 Menschen erschossen und 21 weitere verletzt hatten, lieferten sie sich noch einen Schusswechsel mit der Polizei, bei dem beiden starben.
Unglaubliches Waffenarsenal
Bei dem Attentat auf das Inland Regional Center in San Bernardino hatten die beiden mehr als 1.600 Schuss Munition dabei. Auch im Haus des Ehepaares fanden Ermittler ein unglaubliches Waffenlager. Weitere 5.000 Schuss Munition lagen da herum, sowie Bomben und Werkzeuge zum Bombenbau.
"Sie waren ausgerüstet", sagte Polizeichef Jarrod Burguan. "Sie hätten eine weitere Attacke verüben können. Wir haben sie abgefangen, bevor das passieren konnte." US-Präsident Barack Obama und das FBI gaben unabhängig voneinander bekannt, dass in alle Richtungen ermittelt werde. Vieles deute auf einen Terrorakt hin, aber auch ein Streit am Arbeitsplatz gilt als mögliches Motiv. Laut amerikanisch-islamischer Organisation CAIR seien die Täter Muslime - die Organisation sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus und betonte, dass der Islam eine friedliche Religion ist und nichts mit der Bluttat zu tun habe.