Das US-Militär hat laut eigenen Angaben seine jüngste Angriffswelle auf Dutzende Ziele im Iran abgeschlossen. Bei den Angriffen wurden unter anderem iranische Luftabwehrsysteme und Radarstationen ins Visier genommen, wie das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mitteilte. Ziel sei es gewesen, die Fähigkeit des Iran einzuschränken, Handelsschiffe in der Straße von Hormus anzugreifen.
Bereits in der Nacht auf Sonntag hat die US-Armee nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele im Iran angegriffen. Auslöser war, dass die iranischen Revolutionsgarden ein Schiff in der Straße von Hormus attackiert hatten. Teheran reagierte darauf mit Angriffen auf Ziele in mehreren Golfstaaten.
Die iranischen Revolutionsgarden haben laut Staatsmedien US-Militärziele und Stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain angegriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna hat am Montag mehrere Erklärungen der Revolutionsgarden zitiert.
Demnach hätten die Revolutionsgarden einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien, ein US-Drohnenkommandozentrum in Bahrain und auch Stützpunkte in Kuwait attackiert. Das US-Militär hat unterdessen bekanntgegeben, dass Dutzende Ziele im Iran angegriffen wurden. Laut dem zuständigen US-Regionalkommando Centcom war das Ziel, die Fähigkeit des Iran einzuschränken, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren.