Schimpforgie gegen Proll nach "Vorstadtweiber"-Start

Schauspielerin Nina Proll sorgt nicht nur in der ORF-Erfolgsserie "Vorstadtweiber" für Zündstoff.
Schauspielerin Nina Prollsorgt nicht nur in der ORF-Erfolgsserie "Vorstadtweiber" für Zündstoff.
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Nach dem Staffelauftakt ist das TV-Publikum nicht nur gespalten, sondern teilt auf Social Media auch wegen der Corona-Kritik der Schauspielerin aus.

Seit diesem Montag sorgen die "Vorstadtweiber" mit ihrer mittlerweile fünften Serienstaffel auf ORF wieder für ordentlich Wirbel. Schon beim gestrigen Auftakt ging es für öffentlich-rechtliche Verhältnisse ziemlich verrucht zu, inklusive wildem Klosex und Selbstliebe unter der Dusche.

Mäßige Freude bei Staffelauftakt

Doch trotz frechem Inhalt wollte der "Vorstadt"-Funke auch bei vielen Fans von Hauptdarstellerin Nina Proll (47) nicht überspringen. Denn schon kurz nach Staffelstart machen sie ihrer Enttäuschung auf Prolls Facebook-Seite Luft. In den zahlreichen Kommentaren kommt so gut wie keine Begeisterung für die erste Episode auf. Vielmehr ist von einem "Lockdown-Overkill des Schwachsinns" oder von einem "totalen Schmarrn" die Rede. Auffallend ist, dass dabei aber nicht nur über die mangelnde Qualität der ORF-Serie gemeckert wird.

User kritisieren Prolls Corona-Aussagen

Im gleichen Atemzug wird auch Nina Prolls Kritik an den Corona-Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung einmal mehr zum Thema. "Das ist an Niveau nicht mehr zu unterbieten", ärgert sich ein User über Prolls Engagement. Zwar sei es "bedenklich", dass sie sie als "Jean d'Arc der Anticoronamaßnahmenbewegung (sic)" dazu "herablasse", findet aber: "Einträglicher, als immer nur die Maßnahmen zu kritisieren."

"Demokratiepolitisch unverantwortlich"

Dass sich die Serien-Darstellerin nicht mit ihrer Meinung zurückhält, sorgt auch in einem weiteren Statement über Prolls "Standard"-Interview für Ärger. Im Gespräch hatte Proll den zweiten Lockdown als "demokratiepolitisch unverantwortlich" bezeichnet. Sie ist der Meinung, dass die Bevölkerung "passiv und infantil" werde, wenn "die Politik so autorität eingreift und Maßnahmen erlässt".

"Wieder einmal wird es einem klar, dass man nicht unbedingt (meinungsbildende) Promis zu jedem Thema befragen soll", lautet das Urteil des Users. Andere Künstler hätten "geschwiegen oder zumindest nicht so einen selbstverliebten Schmarrn von sich gegeben".

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