Hollywoodstar Val Kilmer, der am 1. April 2025 nach langem Kampf gegen Kehlkopfkrebs verstarb, wird bald wieder auf der großen Leinwand zu sehen sein. Für das Filmprojekt "As Deep as the Grave" wurde der Schauspieler mittels generativer KI-Technologie digital nachgebildet.
Er war ursprünglich für die Rolle des Father Fintan vorgesehen – ein katholischer Priester mit indigenen Wurzeln. Doch der Star war bereits zu krank, um jemals das Set zu betreten, und verstarb, ohne eine einzige Szene gedreht zu haben.
Der Regisseur Coerte Voorhees verwendete ältere Aufnahmen des Schauspielers, sowie Material aus seinen letzten Lebensjahren. Die Filmfigur leidet an Tuberkulose, was ihre Stimme beeinträchtigt – eine gespenstische Parallele zu Kilmers realem Krebs, der auch sein Sprechen massiv beeinträchtigte.
Das Projekt entstand mit voller Unterstützung der Familie. Kilmers Tochter Mercedes und sein Sohn Jack stehen ausdrücklich hinter dem Vorhaben. "Seine Familie betonte immer wieder, wie wichtig ihnen der Film ist und dass Val wirklich Teil davon sein wollte", so der Regisseur. Wann "As Deep as the Grave" in österreichische Kinos kommt, ist noch nicht bekannt.