Van der Bellen bleibt bei Nein zu Strache und Hofer

Alexander Van der Bellen, der bei der aufgehobenen Stichwahl am 22. Mai nur ganz knapp vorne gelegen ist, will sich für die neuerliche Wahl am 2. Oktober auf eine umso breitere Bewegung stützen und vor allem auch auf dem Land stärker punkten. Die gewünschte Zusicherung an die FPÖ, diese nach einem Nationalratswahlsieg mit der Regierungsbildung zu beauftragen, würde es von ihm weiter nicht geben.
, der bei der aufgehobenen Stichwahl am 22. Mai nur ganz knapp vorne gelegen ist, will sich für die neuerliche Wahl am 2. Oktober auf eine umso breitere Bewegung stützen und vor allem auch auf dem Land stärker punkten. Die gewünschte Zusicherung an die FPÖ, diese nach einem Nationalratswahlsieg mit der Regierungsbildung zu beauftragen, würde es von ihm weiter nicht geben.

Das sagte Van der Bellen am Samstag in der Ö1-Reihe "Im Journal zu Gast". FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache oder Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer (FPÖ) würde er nicht angeloben.

Van der Bellen "ungeeignet"

Für die Freiheitlichen ist Van der Bellen für das Amt deshalb "denkbar ungeeignet". In einer Reaktion auf dessen Aussagen in Ö1 sagte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, Van der Bellen habe sich "einmal mehr als Bundespräsident disqualifiziert".

Er kritisierte unter anderem, dass Van der Bellen "Unwahrheiten" über die FPÖ-Linie zur EU und zum "Öxit" verbreite. Demokratiepolitisch bedenklich sei auch dessen "Weigerung", die stärkste Partei nach einer Nationalratswahl mit der Regierungsbildung zu beauftragen.
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