Van der Bellen: Schwere Vorwürfe gegen Landbauer

Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen.Bild: Helmut Graf
Nun meldet sich auch der österreichische Bundespräsident in der "Causa-Landbauer" zu Wort. Dabei greift er die Burschenschaft direkt an.

Alexander Van der Bellen ist empört über den Nazi-Eklat bei der FPÖ in Niederösterreich. Dem Spitzenkandidaten der freiheitlichen Partei, Udo Landbauer, glaubt er nicht so recht, wie er gegenüber dem ORF erklärt: "Das müssen ja alle Mitglieder dieser Burschenschaft gewusst haben, was in diesem Liederbuch gestanden ist, auch der Vize-Obmann muss das gewusst haben."

"Was ist das für ein Verein?"

Für ihn sei es es unbegreiflich, wie es möglich sei, Opfer eines Massenmords zu verhöhnen. Ob Landbauer nun zurücktreten sollte sei zwar eine wichtige Frage, viel mehr beschäftigt den Bundespräsidenten die Burschenschaft "Germania" selbst: "Was ist das überhaupt für ein Verein, wie viel Wiederbetätigung liegt hier vor?"

In den Wahlkampf möchte er sich nicht einmischen. Ihm gehe es um übergeordnetere Fragen. So sei ihm nicht klar, wie es es möglich sei, dass "heute in einem regulären Verein ein solches Gedankengut offensichtlich vertreten wird." (slo)

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