Politik

Van der Bellen will Leonardo DiCaprio nach Österreic...

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:46

Abseits der bereits bekannten Wahlkampf-Themen durfte der von den Grünen unterstützte Kandidat Alexander Van der Bellen in der ORF-"Pressestunde" auch zu seinen Visionen für Österreich äußern. Sein Ziel: Er möchte Österreich zum internationalen Vorreiter in Sachen Klimaschutz machen und sich dafür internationale Köpfe wie Barack Obama und Leonardo DiCaprio herholen.

Abseits der bereits  in der ORF-"Pressestunde" auch zu seinen Visionen für Österreich äußern. Sein Ziel: Er möchte Österreich zum internationalen Vorreiter in Sachen Klimaschutz machen und sich dafür internationale Köpfe wie Barack Obama und Leonardo DiCaprio herholen.

Würde er zum Bundespräsidenten gewählt, möchte Alexander Van der Bellen Österreich "ganz in der Tradition von Bruno Kreisky" ins internationale Blickfeld bringen. Denn Österreich hätte ein besonderes Know-how in Sachen Klimaschutz und erneuerbare Energien vorzuweisen: "Wir haben Erfahrung in der Solartechnologie, im Bereich der Pellet-Heizung, im Bereich der Windenergie und seit neuestem im Fassadenbau", zählte Van der Bellen auf.

Obama und DiCaprio einladen

Sein Wunsch wäre, im Rahmen der UNO führende Köpfe in Sachen Klimaschutz einzuladen, um der Welt zu zeigen: "Hier können wir was!" Van der Bellens Wunsch-Gästeliste umfasst neben UN-Generalsekretär Ban Ki-moon auch Barack Obama ("Nächstes Jahr hat er ja vielleicht Zeit, da ist er nicht mehr Präsident.") und Schauspieler Leonardo DiCaprio, der zuletzt mit seiner Oscar-Rede die Fahne des Klimaschutzes hochhielt.

Dominierendes Thema der "Pressestunde" war allerdings die Flüchtlingskrise. Hier kritisierte Van der Bellen, dass die Regierung von sich aus einen Notstand ausrufe und das Asylrecht drastisch verschärfe. Dass tatsächlich ein Notstand herrsche, bezweifelte er. 

Verständnis für Krim-Annexion

Angesichts der Situation im schwarzen Meer verstehe er, dass Russland so gehandelt hat, sagte Van der Bellen. Und er fügte hinzu: "Ich möchte nicht wissen, das die USA vorgegangen wären". Aus seiner Sicht sei allerdings nicht die Krim, sondern die weiter andauernde Unterstützung für die Separatisten in der Ostukraine der Grund für die Russland-Sanktionen der EU.

Den iranischen Präsidenten Hassan Rohani würde Van der Bellen in der Hofburg empfangen. "Verhüllt wird hier einmal gar nicht, da braucht uns kein ausländischer Präsident dreinreden", stellte er jedoch klar.

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