Van der Bellen wirbt für Prostatakrebs-Vorsorge

Zum 3. Mal erinnert die Krebshilfe mit der "Loose Tie"-Aktion an die Prostatakrebs-Vorsorgeuntersuchung. Erstes Testimonial: der Bundespräsident.

Prostatakrebs ist mit 4.500 Erkrankungen jährlich die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Rund 1.100 Männer sterben pro Jahr daran. Die Österreichische Krebshilfe erinnert im April mit der lockeren Krawatte Männer ab 45 Jahren an die Vorsorgeuntersuchung. "Im Frühstadium zeigt Prostatakrebs keine Symptome. Daher ist es wichtig, dass Männer ab 45 zur Prostatakrebs-Vorsorge gehen", so Krebshilfe-Präsident Paul Sevelda.

Einer der ersten "Loose Tie"-Träger der diesjährigen Aktion ist der erste Mann im Staat. Bundespräsident Alexander Van der Bellen weist auf die Wichtigkeit der Aktion hin: "Es kostet Sie nur eine Stunde, verlängert aber Ihr Leben um Jahre. Regelmäßige Vorsorge zahlt sich aus.

Gerold Rudle mit dabei

Auch der Schauspieler und Kabarettist lockert für den guten Zweck und die Vorsorgeuntersuchung seine Krawatte: "Menschen bereuen immer nur Dinge, die sie nicht getan haben. Tun Sie es nicht nicht, gehen Sie hin." Denn: Je früher ein Prostatakrebs erkannt wird, umso höher sind auch die Heilungschancen. (bob)

Die urologische Früherkennung von Prostatakrebs setzt sich aus der Tastuntersuchung (digitale rektale Untersuchung), der PSA (Prostata-spezifisches Antigen)-Bestimmung aus dem Blut und der Ultraschalluntersuchung zusammen. Männer, in deren Familie Prostatakrebs bereits aufgetreten ist, sollten sich bereits ab dem 40. Lebensjahr dafür Zeit nehmen.

In Österreich kann der PSA-Test im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr auf Wunsch durchgeführt werden.
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