So offen hat man Vanessa Mai selten erlebt: Im Podcast "Schön laut" spricht die Sängerin Klartext – und überrascht mit einem Geständnis, das so gar nicht zum klassischen Schlager-Klischee von Clique, Sekt und guter Laune passt.
"Ich habe keine Freunde im klassischen Sinne", sagt sie im Gespräch mit Lola Weippert. Ein Satz, der sitzt und hängen bleibt wie ein melancholischer Refrain.
Dabei stellt Mai klar: Früher war das anders. In Kindheit und Jugend hatte sie durchaus enge Freundschaften. Doch mit der Zeit verschob sich ihr Fokus – weg von vielen Menschen, hin zu einer einzigen großen Liebe. "Ich habe meine bessere Hälfte gefunden", schwärmt sie über ihren Mann Andreas Ferber, den sie als "Seelenverwandten" bezeichnet.
Für ihre Karriere traf sie dann eine radikale Entscheidung: Kontaktabbruch. "Ich habe bewusst mit allen den Kontakt abgebrochen", gesteht die Sängerin. Kein Drama, sondern ein klarer Schnitt – wie ein harter Beat-Drop mitten im Liebeslied.
Ihr Blick auf Beziehungen ist heute fast schon philosophisch: "Ich sehe das wie ein Zug. Menschen steigen ein, Menschen steigen aus." Vor allem berufliche Kontakte hätten ihr viel gegeben, doch echte Freundschaften seien selten geblieben.
Wichtig ist ihr trotzdem: Sie sei immer da, wenn man sie brauche. "Ich habe niemanden im Stich gelassen", betont sie.