Der Video-Schiedsrichter sorgt im Fußball immer wieder für Diskussionsbedarf. Bei der EURO 2024 in Deutschland soll dem entgegengewirkt werden. Am 14. Juni startet die EM im Nachbarland mit Österreich in der Hammer-Gruppe-D mit Frankreich, den Niederlanden und Polen.
Schon jetzt macht sich die Europäische Fußball-Union (UEFA) Gedanken über den Einsatz des VARs beim Großereignis. So sollen die Unparteiischen nicht zu oft eingreifen und sich nur melden, wenn ein "Beweis für einen klaren und offensichtlichen Fehler" vorliegt.
"Wir wollen, dass Schiedsrichter mit starken Persönlichkeiten auf dem Platz Entscheidungen treffen", sagte UEFA-Schiedsrichterboss Roberto Rosetti bei seinem Vortrag bei einem Workshop aller EM-Trainer in Düsseldorf.
18 Schiedsrichterteam sind für die EURO geplant, zwei Ersatzriegen sollen auf Abruf bereitstehen. Die Unparteiischen sollen Ende April bekannt gegeben werden.
Während die Video-Schiedsrichter in Leipzig wohnen und arbeiten werden, befindet sich das Camp der Referee-Teams in Frankfurt. Vor der Endrunde wird es vom 13. bis 16. Mai noch einen Schulung für die Unparteiischen geben.