Wenige Tage vor dem WM-Duell gegen Österreich (Montag, 19 Uhr) sorgen private Nachrichten rund um Lionel Messi für Aufsehen. Die Familie des argentinischen Superstars veröffentlichte am Donnerstag ein Statement zum Gesundheitszustand von Vater Jorge Messi.
Darin wird bestätigt, dass sich der 67-Jährige wegen gesundheitlicher Probleme in ärztlicher Behandlung befindet. Nach Angaben der Familie seien Fortschritte erkennbar, nähere Details wurden allerdings nicht genannt.
Gleichzeitig appellierten die Angehörigen, nur offiziellen Informationen Glauben zu schenken. Verlässliche Auskünfte über den Zustand von Jorge Messi könnten ausschließlich die engsten Familienmitglieder geben. Berichte und Spekulationen aus anderen Quellen seien daher mit Vorsicht zu betrachten.
Im Originalton: "Angesichts der in den letzten Stunden kursierenden Versionen, Gerüchte und Spekulationen möchte die Familie ihr tiefes Unbehagen über den Mangel an Sensibilität, Respekt und Skrupel zum Ausdruck bringen, mit dem einige Menschen eine rein private und familiäre Angelegenheit behandelt haben."
Nach dem jüngsten 3:0-Erfolg gegen Algerien hatte Messi selbst von "schwierigen Tagen" gesprochen, ohne die Hintergründe näher zu erläutern. Spanische Medien berichteten zuletzt, dass sich der Gesundheitszustand seines Vaters, der bereits seit Monaten mit einer schweren Erkrankung kämpft, verschlechtert haben soll.
In ihrer Aussendung kritisierte die Familie zudem den Umgang einiger Medien mit der Situation. Man sei enttäuscht über die mangelnde Rücksichtnahme bei einer Angelegenheit, die den privaten Familienbereich betreffe.
Weitere Informationen werde die Familie zu gegebener Zeit selbst veröffentlichen, heißt es abschließend.