Ein erst vier Monate alter Säugling hat am 23. April schwere Hirnblutungen und weitere massive Kopfverletzungen erlitten. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft soll der Vater das Baby kräftig geschüttelt und absichtlich Gewalt angewendet haben.
Wie der ORF OÖ berichtet, streitet der Angeklagte die Tat ab. Er sagt, er sei mit dem Kind in der Hand gestürzt und habe das Baby dabei ganz fest gehalten. Ein Gutachten widerspricht aber dieser Aussage, teilte das Landesgericht mit.
Dem 29-jährigen Vater drohen im Falle einer Verurteilung zwei bis 15 Jahre Haft. Es ist schon der zweite Fall in dieser Woche, in dem ein wenige Monate altes Baby durch heftiges Schütteln und Gewalt gegen den Kopf schwer verletzt wurde.