Acht Minuten nach dem Start vom Raumfahrtszentrum Kourou in Französisch-Guyana wurde eine "Anomalie" der Flugbahn festgestellt, die zum Scheitern der Ariane-Mission führte. Mögliche Ursachen sind Triebwerksversagen und Treibstoffverlust.
Der erste spanische Erdbeobachtungssatelliten Seosat sollte hochauflösende Bilder der Erde liefern und so schließlich Informationen für Anwendungen in den Bereichen Kartographie, Landnutzung, Stadtmanagement, Wassermanagement, Umweltüberwachung oder Risikomanagement bereitstellen. Der zweite Satellit Taranis für die französische Raumfahrtbehörde CNES sollte elektromagnetische Lichtphänomene beobachten.
Schon im vergangenen Jahr war es zu einem Fehlstart einer Vega gekommen. Wahrscheinlicher Grund war ein Defekt im Triebwerk in der zweiten Raketenstufe. Die Rakete zerbrach in zwei große Teile.