"Habe ihn nicht gegoogelt"

Veganerin küsst Ex-Metzger? Lugner datet Skandal-Prinz

Kann es funktionieren, wenn eine Veganerin und ein Ex-Fleischhauer mit einer fraglichen Vergangenheit daten? "Heute" hat bei Lugner nachgefragt.
Heute Entertainment
27.01.2026, 15:45
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Es ist einer dieser Flirts, bei denen man unweigerlich zweimal hinschaut. Simone Lugner (43), überzeugte Veganerin und engagierte Tierschützerin, trifft auf Prinz Marcus von Anhalt (59) – einen Mann, der aus einer völlig anderen Welt zu kommen scheint.

Sie lebt bewusst, setzt sich für Tiere ein, spricht offen darüber, dass der Umgang mit Tieren für sie ein Spiegel des Charakters ist. Er dagegen ist ausgebildeter Fleischhauer und seit Jahren mit Geschichten konfrontiert, die seinem Ruf massiv schaden – unter anderem ist er dafür bekannt, eine Schildkröte mit einem Fußball abgeschossen und gequält zu haben. Das dazugehörige Video schlug im Sommer 2023 hohe Wellen.

Gerade dieser Gegensatz sorgt für Gesprächsstoff. Wie passt das zusammen? Wie kann eine Frau, der Tierschutz so wichtig ist, mit einem Mann flirten, dessen Vergangenheit so viele Fragen aufwirft? Simone selbst begegnet der Situation reflektiert und ohne vorschnelle Urteile. Sie macht klar, dass sie Marcus nicht vorab durchleuchtet hat. "Ich habe ihn nicht gegoogelt", macht sie im Gespräch mit "Heute" klar.

Für sie zählt der persönliche Eindruck. Auf die Vorwürfe und seine Vergangenheit angesprochen, erklärt sie offen: "Das kann bei jedem passieren, den man irgendwo kennenlernt – da weiß man ja auch nicht alles im Vorfeld. Und was wahr ist, liest man oft mal nicht in den Medien. Ich mache mir selbst mein Bild. Soviel ich bisher weiß, will seine Tochter Tierärztin werden. Das ist für mich Tierschutz. Wie es tatsächlich ist, werde ich sehen, falls wir einander näher kennenlernen. Mir ist es wichtig, wie ein Mensch mit Tieren umgeht, denn das sagt viel über einen Menschen aus, meiner Meinung nach."

Ganz kalt lässt sie das Thema allerdings nicht. "Wir werden sehen. Tierschutz wird sicher noch ein Thema sein, sollten wir einander öfter treffen. Er kann sich ja ab jetzt für Tierschutz einsetzen." Zwischen den Zeilen wird deutlich: Simone relativiert nichts, sie beschönigt nichts. Aber sie glaubt daran, dass Menschen mehr sind als Schlagzeilen. Dass Entwicklung möglich ist. Und dass Verantwortung auch bedeuten kann, sich künftig anders zu verhalten als früher.

Ob aus dem Flirt mehr wird, bleibt offen. Sicher ist nur: Sollte sich der Kontakt vertiefen, wird Tierschutz kein Randthema bleiben. Für Simone ist klar, dass Nähe nur dann entstehen kann, wenn Werte zumindest in eine Richtung wachsen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 27.01.2026, 17:37, 27.01.2026, 15:45
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