Gleich zu Beginn der aktuellen Ausgabe von "Wer wird Millionär?" leistete sich die Redaktion einen großen Patzer. Ausgerechnet in der Auswahlrunde stolperte das Team über ein bekanntes Sprichwort und brachte damit Moderator Günther Jauch (69) sichtlich aus dem Konzept.
Gefragt war nach der richtigen Vervollständigung von "Eigener Herd ist Goldes …". Die korrekte Lösung hätte "wert" gelautet. Doch auf Jauchs Moderationskarte und auch auf dem Studiomonitor erschien der Vorname "Gerd" anstelle des Wortes "Herd".
"Wer ist denn Gerd? Bei mir steht 'eigener Gerd'", wunderte sich der Moderator laut und sorgte damit für erste Lacher im Studio.
Während Kandidat Robert Dömlang die Auswahlrunde für sich entschied und den Stuhl gegenüber Jauch einnahm, entdeckte der Moderator auf seinem Bildschirm noch eine weitere Einblendung.
Dort stand spöttisch zu lesen: "Der Verantwortliche wurde entlassen." Der Moderator nahm den Scherz mit Humor und amüsierte sich offenbar mehr über die Reaktion als über den Fehler selbst.
Der 35-jährige Berliner Robert stellte sich anschließend als sogenannter Headbrewer vor. Günther Jauch, bekannt für seine kritische Haltung gegenüber englischen Berufsbezeichnungen, hakte sofort nach. "Ich bin Brauer, ich mache Bier", erklärte Dömlang.
Später sprach Jauch Dömlang auf ein besonderes Erlebnis an. Der Kandidat hatte einst in einem Berliner Nachtclub als Fahrstuhlfahrer gearbeitet. Dort fand auch eine Veranstaltung zur Premiere eines Films mit George Clooney statt.
Mit dem Hollywoodstar selbst habe er nicht gesprochen, erzählte Dömlang. Dessen Bodyguard habe ihn auffordern wollen auszusteigen. "Aber ich sagte, ich bleibe hier, das ist mein Job", berichtete er.
Bei der 64.000-Euro-Frage war schließlich Schluss. Gefragt wurde, in welchem Land Erling Haaland bislang noch nicht zum Fußballer des Jahres gewählt wurde. Zur Auswahl standen Norwegen, Deutschland, England und Österreich.
"Herr Jauch, es war schön mit Ihnen", sagte der Kandidat und entschied sich fürs Aufhören. Mit 32.000 Euro verließ Robert Dömlang das Studio. Die richtige Antwort wäre Deutschland gewesen.