Verdächtiger des Alpen- Vierfachmords wieder frei

Am Montag wurde von Ermittlern ein Verdächtiger im Vierfachmord von Annecy festgenommen, jedoch am Dienstag wieder auf freien Fuß gesetzt.

Am Montag wurde von Ermittlern ein, jedoch am Dienstag wieder auf freien Fuß gesetzt.

Der 54-jährige Bruder von Saad al-Hilli, der zusammen mit seiner Ehefrau, deren Mutter und einem französischen Radfahrer in Ostfrankreich erschossen worden war, sei wieder frei, sagte der mit dem Fall beauftragte Staatsanwalt von Annecy, Eric Maillaud, der Nachrichtenagentur AFP. Er müsse aber eine Reihe von Auflagen erfüllen. Auch die britische Polizei erklärte, der Mann sei bis Ende Juli auf Kaution auf freiem Fuß, dann würden die Ermittlungen fortgesetzt.

Zaid al-Hilli seien bisher keine "schwerwiegenden" Vorwürfe gemacht worden, sagte Maillaud. Die Ermittlungen würden aber fortgesetzt. Der 54-Jährige war am Montagmorgen von der britischen Polizei nahe London wegen des Verdachts "der Beteiligung an einem Mordkomplott" festgenommen worden. Maillaud bestätigte Durchsuchungen in al-Hillis britischem Wohnsitz sowie in dem Golfplatz, dessen Geschäftsführer er ist.

Der aus dem Irak stammende Brite al-Hilli, seine Ehefrau Ikbal, deren Mutter und ein französischer Radfahrer waren am 5. September auf einem Waldparkplatz bei Annecy in Ostfrankreich mit Kopfschüssen getötet worden. Die beiden kleinen Töchter der Familie überlebten wie durch ein Wunder, die Ältere von ihnen wurde allerdings schwer verletzt. Zaid al-Hilli war bereits zuvor ins Visier der Ermittler geraten; unter anderem wurde er zu möglichen Erbstreitigkeiten befragt.

APA/red.

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