Corona-Verdacht: Van der Bellen verschiebt Reise

Bundespräsident Alexander Van der Bellen 
Bundespräsident Alexander Van der Bellen (Bild: picturedesk.com)
Bundespräsident Alexander Van der Bellen muss seine erste Auslandsreise nach dem "Lockdown" wegen eines Verdachtsfalls verschieben.

Van der Bellen wollte am Mittwoch in der Slowakei Amtskollegin Zuzana Čaputová treffen. Es wäre die erste Auslandsreise nach dem "Lockdown" für den Bundespräsidenten gewesen. Der Termin wurde nun gecancelt.

Verdachtsfall in der slowakischen Präsidentschaftskanzlei

Mittwochfrüh wurde nämlich ein Coronavirus-Verdachtsfall in der slowakischen Präsidentschaftskanzlei gemeldet. Einer der Mitarbeiter der slowakischen Präsidentin kam mit einer Person in Kontakt, die positiv getestet wurde.

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Čaputová muss daher ihr gesamtes geplantes Programm bis einschließlich Freitag absagen und bis dahin vorsorglich in Quarantäne bleiben.

Die Präsidentin werde Van der Bellen telefonisch kontaktieren und dabei auch ihr Bedauern über die leider notwendige Verschiebung ausdrücken, teilte die Präsidentschaftskanzlei mit.

Die Slowakei war vom Coronavirus bisher nicht so stark betroffen. Insgesamt wurden 1589 Infektionen registriert. 28 Menschen starben, derzeit gibt es noch 113 aktive Fälle laut Johns Hopkins Universität. 

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