Verdächtiger setzte sich nach Tat ins Ausland ab

In diesem Gemeindebau lag die Leiche im Keller.
In diesem Gemeindebau lag die Leiche im Keller.Heute
Nachdem Polizeihunde eine Tote in einem Keller in Wien aufspürten, fehlt vom Verdächtigen jede Spur. Er soll bereits außer Landes geflüchtet sein.

Angehörige des Opfers erheben schwere Vorwürfe gegen die Polizei: Denn nach dem schrecklichen Leichenfund fehlt vom mutmaßlichen Verdächtigen, dem neuen Ehemann (64) der 60-jährigen Sadubeh E., jede Spur. Er könnte in Gewahrsam sein, wenn die Polizei schneller reagiert und auf Hinweise aus der Familie reagiert hätte, meinen Angehörige im "Standard".

Der neue Ehemann der Frau, ein iranisch-stämmiger Kanadier, dürfte bereits über alle Berge sein. Er soll sich ein Flugticket in den Iran gebucht haben. Sein Auto soll mittlerweile alleingelassen am Wiener Flughafen gefunden worden sein. Auch die Polizei bestätigt seine Ausreise. Die Überwachungskameras sollen ihn am 20. November um 2 Uhr nachts beim parken uns aussteigen zeigen.

Anmerkung: In der ursprünglichen Version des Artikels war hier zu lesen, dass der Tatverdächtige noch einige Zeit über der Toten in der Wohnung gewohnt haben soll. Das hatten nur Anwohner so wahrgenommen. Das stellte sich jedoch als unrichtige Information heraus. Richtig ist vielmehr, dass der Tatverdächteige wohl bereits kurz nach der mutmaßlichen Tat verschwand.

Obduktion ergab "Tod durch Ersticken"

Da war die laut Obduktion Erstickte wohl schon mehrere Tage tot. Beamte sollen zwar schon vor dem Fund zum Ermitteln vor Ort gewesen sein, aber erst Leichenspürhunde halfen den Beamten am Dienstag entscheidend auf die Sprünge.

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