Verdorbenes Putenfleisch in Wiener Supermärkten

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Die Arbeitskammer testete Putenfleischproben aus Wiener Supermärkten, doch das Ergebnis ist ersckreckend: Vier von 20 Untersuchungen waren verdorben. Neun von 20 waren mit Campylobacter-Keimen, zwei mit Salmonellen belastet.

Die Arbeitskammer testete Putenfleischproben aus Wiener Supermärkten, doch das Ergebnis ist erschreckend: Vier von 20 Untersuchungen waren verdorben. Neun von 20 waren mit Campylobacter-Keimen, zwei mit Salmonellen belastet.

Nachmessungen der Produkttemperaturen ergaben: 

Sieben Produkte wiesen eine höhere Temperatur als vier Grad Celsius auf
Auch die Temperaturanzeigen in den Kühlvitrinen sind nach wie vor unzureichend: Bei zwei Drittel der Supermärkte waren die angezeigten Vitrinentemperaturen niedriger als die  tatsächlich vorhandenen Temperaturen.
Vier von insgesamt 20 Proben aus Supermärkten und Fachgeschäften waren zum Untersuchungszeitpunkt (zum Ende der angegebenen Verbrauchsdatums bei vorverpackten Produkten; am Tag des Einkaufes bei den offen abgepackten Produkten aus Fachgeschäften) verdorben
Keime wie Salmonellen oder Campylobacter fanden sich bei zehn von 20 Proben pathogene Keime (zweimal Salmonella, neunmal Campylobacter)


Ein Grund könnte sein, dass die Einhaltung der Kühlkette nicht sachgemäßg erfolgt war. Unterbrechungen führen dazu, dass die Haltbarkeitsangaben nicht mehr korrekt und zuverlässig sind und Produkte auch vorzeitig verdorben sein können. 

Die Kontrolle zeigte aber auch Handlungsbedarf bei den Supermarktvitrinen:

In acht von 13 Vitrinen lag die angezeigte Temperatur  um bis zu drei Grad niedriger  als jene, die tatsächlich in der Vitrine vorhanden war

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