Verheiratete leben länger als Singles

Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen Beziehungsstatus und dem Umgang mit Krankheiten erforscht.
Forscher der Aston Medical School in Nord-England untersuchten, ob der Beziehungsstatus einen Einfluss auf den Umgang mit lebensbedrohlichen Krankheiten hat. Kern der Untersuchung bildete die Frage, ob sich die Lebensrate von verheirateten und alleinstehenden Personen unterscheidet.



Die Ehe hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit


Für die groß angelegte Studie nutzten sie die Daten von mehr als einer Million Patienten, die Beschwerden wie Bluthochdruck, einen erhöhten Cholesterinspiegel oder Diabetes hatten - Krankheiten also, die das Risiko auf einen Herzinfarkt erhöhen - analysiert. Später zog man die Daten der Verstorbenen heran und machte eine interessante Beobachtung: Der Ehepartner scheint auf die Gesundheit einen positiven Einfluss zu haben.

Risiko einer Erkrankung um 16 Prozent geringer

Das Risiko einer Folgeerkrankung sinkt bei Verheirateten gegenüber Singles um 16 Prozent. Ein Grund für diese Ergebnisse könnte ein gesünderer Lebensstil und ein größerer sozialer Rückhalt sein. Natürlich soll das kein Pauschalurteil darstellen. Der eigene Lebensstil und die persönlichen Alltags-Entscheidungen sind ein miteinzubeziehender Faktor. (GA)

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