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Verkehrsminister setzt neues Maßnahmenpaket

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:39

Die aktuelle Unfallstatistik zeigte, das es 2015 über 11 Prozent mehr Tote im Straßenverkehr gab. Verkehrsminister Jörg Leichtfried reagierte auf diese Entwicklung mit einem neuen Sicherheitspaket.

Verkehrsminister Jörg Leichtfried reagierte auf diese Entwicklung mit einem neuen Sicherheitspaket.

Dies seien erste "Akutmaßnahmen", die 2018 evaluiert werden sollen. Weitere Gespräche mit dem Innenministerium, der Polizei, Fahrschulen, Ländern und Gemeinden sollen folgen. Die Änderungen betreffen in erster Linie Jugendliche und Fahranfänger:

 

Radarfotos sollen auch als Beweis bei Verstößen gegen das Handy-Verbot am Steuer genutzt werden.
Handy-Verstöße sollen in den Deliktkatalog für Probeführerschein-Besitzer kommen, was Nachschulungen und eine Verlängerung der Probezeit zur Folge hat.
Die Probezeit soll generell auf drei Jähre verlängert werden.
Fahrschulen, die besonders gut arbeiten und moderne Ausrüstung wie Simulatoren anbieten, sollen Gütesiegel zur Sicherung von Qualitätsstandards bekommen.
Bei der Moped-Ausbildung soll der Schwerpunkt auf Risikoabschätzung und Sicherheit liegen. Der praktische Teil muss weg vom Übungsplatz und auf die Straße gehen.


Hilfe für Lkw-Lenker

In einem Pilotprojekt werden 20 Lkws mit einem Assistenzsystem ausgestattet, das dem Fahrer eine Rundumsicht erlaubt und ihn vor Kollisionen mit Radfahrern, Fußgängern und Autos warnt. Denn "das Problem bei Lkws ist oft der tote Winkel", erklärte Leichtfried.

Außerdem sollen bei Lkw-Kontrollen verstärkt nicht nur rein technische Mängel sondern auch die Einhaltung der Ruhe- und Lenkzeiten überprüft werden.

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