Fussball

Verletzt! Rapid verliert bei 4:3-Sieg nächsten Spieler

Rapid muss den 4:3-Sieg gegen Dundalk wohl teuer bezahlen. Abwehrspieler Mateo Barac brach sich die Nase und droht nun auszufallen.
Sebastian Klein
06.11.2020, 07:44

Zittersieg! Drei Tage nach dem schrecklichen Attentat in der Wiener Innenstadt, das vier Unschuldigen das Leben gekostet hat, trug Rapid im Allianz Stadion ein Europa-League-Heimspiel aus. Das Match stand ganz im Zeichen der Trauer und Solidarität gegen den Terror. Mit Trauerflor am Arm gewannen die Hütteldorfer am dritten Spieltag gegen den FC Dundalk mit 4:3.

Der Sieg hält Rapids Traum vom Einzug in die K.o.-Phase am Leben. Bitterer Beigeschmack: Die Verletzungssorgen der Hütteldorfer sind größer geworden. 

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Innenverteidiger Mateo Barac musste in der 54. Minute nach einem Zusammenstoß mit dem eigenen Keeper, Paul Gartler, wegen einer blutenden Verletzung am Kopf behandelt und anschließend ausgewechselt werden.

Trainer Didi Kühbauer verriet nach dem Match: "Er dürfte sich die Nase gebrochen haben beim Zusammenstoß mit Gartler. Ich hoffe, dass er schnell retour kommt. Ob das jetzt ein glatter Bruch ist oder nicht, weiß ich jetzt nicht. Auf jeden Fall ist es nicht schön für uns."

Damit fällt der Kroate höchstwahrscheinlich für das Liga-Heimspiel gegen Salzburg aus. Ob und wie lange er danach ausfällt, hängt wohl davon ab, ob er eine Operation benötigt.

Zittern um "Taxi"

Toptorjäger Taxiarchis Fountas fehlte gegen Dundalk. Ob sich eine Rückkehr vor dem Spiel gegen die Bullen ausgeht, ist noch unklar. Der Grieche ist aber immerhin auf dem Weg zurück. Kühbauer: "Wenn es für ihn nicht sicher genug ist, wird er nicht spielen. Das ist einfach so. Ich bin nicht da, um einen Spieler reinzuschicken und dann passiert wieder was. Damit will ich nicht leben und damit kann ich nicht leben. Deshalb wird das der Arzt entscheiden."