Verletzte Esperanza: Verdächtiger offenbar nur Zeuge

Bild: Wiener Tierschutzverein

Während das mit eitrigen und nässenden Wunden aus einem Meidlinger Keller gerettete Pekinesen-Weibchen laut Tierschutzverein zu "90 Prozent über den Berg ist", wurde am Mittwoch ein Verdächtiger von der Polizei einvernommen. Er beteuerte, nur Zeuge zu sein und selbst die Tierrettung gerufen zu haben.

Während das mit eitrigen und nässenden Wunden aus einem Meidlinger Keller gerettete Pekinesen-Weibchen laut Tierschutzverein zu "90 Prozent über den Berg ist", wurde am Mittwoch ein Verdächtiger von der Polizei einvernommen. Er beteuerte, nur Zeuge zu sein und selbst die Tierrettung gerufen zu haben.

Eine Anruferin hatte den Mann offenbar dem Wiener Tierschutzverein gemeldet, der die Hinweise an die Polizei weitergab. Laut Polizeisprecher Thomas Keiblinger will der Mann mit dem Zustand des Hundes nichts zu tun haben.
Ein Nachbar habe ihn am Freitag auf Geräusche und Verwesungsgeruch aus dem Keller aufmerksam gemacht. Als er mit diesem nachschauen ging, habe er das Häuflein Elend erblickt und die Tierrettung gerufen; ansonsten habe er mit dem Fall nichts zu tun. Daher ermittelt die Polizei weiterhin unter den Hundebesitzern im Haus.

Der Hündin geht es nach dem Martyrium wieder besser. "Sie ist zu 90 Prozent über den Berg", sagte Tierschutzverien-Sprecher Oliver Bayer. Das Risiko, dass es zu Komplikationen kommt, besteht aber weiterhin.
 

 

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