Vermieter darf nur 25,11 Euro für ein Zimmer verlangen

Josef F. ist erschüttert: Der "Verein Mieterfreunde" erstritt nicht nur für seinen Mieter eine Zinssenkung von 360 auf 25,11 Euro - sondern führte ohne sein Wissen auch eine Wohnungsbegehung durch.
Josef F. ist erschüttert: Der "Verein Mieterfreunde" erstritt nicht nur für seinen Mieter eine Zinssenkung von 360 auf 25,11 Euro – sondern führte ohne sein Wissen auch eine Wohnungsbegehung durch.

Wer immer ein Zimmer zu vermieten hat, der sollte das lesen. Josef F. will "warnen, rechtlich in meine Situation zu geraten".

Was war passiert? F. lebt als Eigentümer in einer Wohnung, in der er ein Zimmer in Hauptmiete vermietete. Der "Mitbewohner" konnte Küche, Klo und Bad mitbenutzen. Aber: Dafür durfte F. nichts verrechnen – das wäre nur bei Untermiete möglich (!). Dadurch galt das 8,33m² große Zimmer plötzlich als komplette Wohnung, aber der Kategorie D (ohne Bad etc.). Und für D darf nicht mehr als 1,62/m2 verlangt werden.

Josef F. einigte sich mit dem Ex- Mieter außergerichtlich, musste ihm sogar viel Geld zurückzahlen. Damit hat er sich "wohl oder übel" abgefunden. Was ihn ärgert: Dass die "Mieterfreunde" Zugang zur Wohnung hatten.

"Die Polizei braucht einen Durchsuchungsbefehl, die Mieterfreunde können sich einfach in einer Wohnung umsehen", so F. "Ich hätte es eingesehen, wenn sie nur das Zimmer des Mieters begutachtet hätten", so F.: "Aber dass sie etwa in mein Schlafzimmer gegangen sind und Fotos gemacht haben, ist unglaublich."

F. erfuhr von der Begehung erst, als ihm der Akt der Schlichtungsstelle mit den Fotos zugestellt wurde: "Ich war entsetzt!"

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