Seit Ende März war eine junge Dänin in der Schweiz spurlos verschwunden. Tagelang waren hunderte Einsatzkräfte unterwegs, um die 20-jährigen Studentin zu finden. Am Dienstag hatte die Suche ein tragisches Ende. Olivia Ostergaard wurde tot in einer abgelegenen Hütte entdeckt.
Seit 26. März war eine junge Dänin in der Schweiz spurlos verschwunden. Tagelang waren hunderte Einsatzkräfte unterwegs, um die 20-jährigen Studentin zu finden. Am Dienstag hatte die Suche ein tragisches Ende. Olivia Ostergaard wurde tot in einem abgelegenen Stall entdeckt.
Im Fall der vermissten dänischen Studentin Olivia Ostergaard (20) wurden nun die schlimmsten Befürchtungen wahr. Am Dienstag fanden die Schweizer Ermittler die Leiche der jungen Frau in einem alten Stall in Oberägeri. Anscheinend hat sich Ostergaard selbst das Leben genommen. "Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen deutet nichts auf Dritteinwirkung hin", so die Zuger Polizei.
Verschwinden beschäftigte Öffentlichkeit
Olivia Ostergaard war seit Ende März wie vom Erdboden verschluckt. Polizei und Sucheinheiten waren tagelang im Einsatz, um die Studentin aus dem Ort Zug aufzuspüren. Auch über Facebook wurden Aufrufe gestartet, die junge Frau zu finden.
Am 25. März, am Abend vor ihrem Verschwinden, schickte das Mädchen eine SMS an ihre Mutter mit den Worten: "Hey Mami, es war ein schöner Geburtstag mit den Mädchen, es war ein guter Tag. Schlaf gut". Am nächsten Tag sei das Mädchen um 5.30 Uhr in der Früh an ihrem Wohnort gesehen worden - das letzte Mal seit ihrem Verschwinden. Sie sei zur Uni in Zürich aufgebrochen, dort aber nie angekommen.
Am 27. März hätte Olivia ihre Eltern, die ebenfalls in der Schweiz wohnen, besuchen sollen.