Verpflichtender Ethik-Unterricht ab 2020/21

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP)
Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP)Bild: picturedesk.com/APA

ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann will den verpflichtende Ethikunterricht für Schüler und Schülerinnen, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen.

Ab dem Schuljahr 2020/21 sollen Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen, weil sie entweder kein Religionsbekenntnis haben oder abgemeldet wurden, einen verpflichtenden Ethikunterricht besuchen.

Zunächst wird es nur Schüler der AHS-Oberstufe und der berufsbildenden höheren Schulen betreffen, später sollen dann auch die AHS-Unterstufe bzw. die Mittelschule sowie die Volksschule einbezogen werden, wie aus einem Bericht des "Kurier" hervorgeht.

Personal muss noch ausgebildet werden

Ursprünglich hatte der Bildungsminister die Umsetzung der im Regierungsprogramm festgeschriebenen Maßnahme bereits für Herbst 2019 angepeilt. Doch die Einführung verschiebt sich, weil das notwendige Personal noch nicht in vollem Umfang ausgebildet ist, heißt es aus dem Bildungsministerium gegenüber der APA.

Für die Lehrer (egal welchen Fachs) ist dafür eine Zusatzausbildung an einer Pädagogischen Hochschule oder Universität notwendig. Bisher gibt es den Ethikunterricht bereits als Pilotprojekt in einigen Schulen.

(hos)

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