Verschärfte Corona-Maßnahmen – diese Strafen drohen

Die neuen Maßnahmen werden auch verstärkt kontrolliert.
Die neuen Maßnahmen werden auch verstärkt kontrolliert.picturedesk.com
Die Regierung hat aufgrund der steigenden Corona-Zahlen die Maßnahmen erneut verschärft. In der Gastronomie drohen hohe Strafen bei Verstößen.

Die Regierung hat am Donnerstag aufgrund der steigenden Infektionszahlen verschärfte Maßnahmen beschlossen. Sie gelten ab Montag 0 Uhr und betreffen vor allem die Gastronomie. An einem Tisch dürfen künftig nur mehr maximal zehn Personen sitzen. Stehend darf nichts mehr konsumiert werden.

Feiern und Veranstaltungen werden indoor auf zehn Personen beschränkt, ausgenommen sind Begräbnisse sowie religiöse Veranstaltungen, Demonstrationen, etc., wo eigene Regeln gelten.

Sperrstunde strenger kontrolliert

Da die Ansteckungen vor allem im privaten Bereich - etwa bei Geburtstagsfeiern - stattfinden, braucht es nun in der Nachtgastronomie, also für Bars und Clubs, weitere Einschränkungen.

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Die Sperrstunde mit 1:00 Uhr gilt in Zukunft auch für geschlossene Veranstaltungen in der Nachtgastronomie. Damit soll das Schlupfloch einiger Clubs und Discos geschlossen werden, die zuletzt die Sperrstunde mit Partys in "geschlossener Gesellschaft" umgangen hatten, "Heute" berichtete.

Die Bundesländer können die Sperrstunde noch weiter nach vorne verlegen, wenn sie das für notwendig erachten. Wie Innenminister Karl Nehammer verkündete, wird diese nun auch strenger kontrolliert werden. "Das Virus ist leider wieder auf der Überholspur", so der Minister.

Bis zu 1.450 Euro Strafe

Bei Verstößen gegen die Sperrstunde oder die Missachtung der Zehn-Personen-Regel drohen Strafen von bis zu 1.450 Euro für Veranstalter. 1.450 Euro sind die Obergrenze, die Polizei erstattet Anzeige, das Strafmaß wird von der Bezirksverwaltungsbehörde (BH, Magistrat) festgesetzt.

Wie die Strafen für einzelne Personen aussehen, die sich z.B. weigern den Mund-Nasen-Schutz zu tragen, ist noch nicht klar definiert. So müssen etwa Personen, die ohne Maske in den Wiener Linien unterwegs sind, mit einer Strafe von 50 Euro rechnen.

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