Polizisten konfrontieren Steirer, dann wird es bizarr

Ein Streifenwagen der steirischen Polizei. Aufgenommen in Leoben
Ein Streifenwagen der steirischen Polizei. Aufgenommen in Leobenpicturedesk.com/SEPA.Media/Klaus Pressberger
Nachdem ein 30-Jähriger über Social-Media-Kanäle offenbar strafrechtlich relevante Inhalte gepostet hatte, ermittelte die Polizei.

Gleich mehrere Anzeigen gingen am Montag, 23. November 2020, bei der Polizeiinspektion Eisenerz ein. Der Auslöser waren Social-Media-Beiträge mit "bedenklichen Inhalten", die ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Leoben in die Welt gesetzt hatte. Darin forderte er unter anderem zu Gewalt und Krieg auf.

Polizisten konfrontierten den 30-Jährigen in der Folge an dessen Wohnadresse mit den veröffentlichten Inhalten. Dabei weigerte sich der Mann anfänglich zu kooperieren.

Erst nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leoben zeigte sich der 30-Jährige bereit, zur Vernehmung auf die Polizeiinspektion mitzukommen. Dort zeigte sich der Österreicher grundsätzlich geständig, wollte aber nicht einsehen, womöglich eine strafbare Handlung begangen zu haben.

Einweisung

Noch während der Vernehmung verhielt sich der 30-Jährige zunehmend aggressiv und kaute im Beisein der Beamten völlig unzusammenhängend diverse Verschwörungstheorien vor.

Das alles hatte nun womöglich weitreichende Folgen für den Steirer: Er wurde schließlich nach einer ärztlichen Untersuchung in eine Krankenanstalt eingewiesen und wird angezeigt.

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