Bis zu 100.000 Drohnen düsen mittlerweile durch Österreichs Luftraum - Tendenz rasant steigend. Was aber kaum jemand weiß: Piloten müssen eine Haftpflichtversicherung vorweisen können.
Bis zu 100.000 Drohnen düsen mittlerweile durch Österreichs Luftraum – Tendenz rasant steigend. Was aber kaum jemand weiß: Piloten müssen eine Haftpflichtversicherung vorweisen können.
Eine Erhebung der Wiener Städtischen zeigt: Drohnen-Besitzer haben keine Ahnung von den Vorschriften. Gemeinsam mit Experten hat "Heute" deshalb die Top-Infos zusammengefasst.
Versicherung: Alle Drohnen, die mehr als 250 Gramm wiegen und damit nicht mehr als Spielzeug gelten, müssen versichert sein. Die Städtische etwa verlangt für die Pflichthaftpflicht 85 (Modell ohne Cam, Deckung 1 Million) bzw. ab 130 (mit Cam, etwa DJI Phantom 4 Pro, Deckung 1,5 Millionen) im Jahr.
Flugerlaubnis: Spielzeugflieger und Drohnen ohne Kamera dürfen ohne Lizenz der Luftfahrtbehörde Austro Control abheben. Copter mit Cam sind hingegen meldepflichtig – außer es werden keine Fotos bzw. Videos aufgezeichnet. Für alle Erwachsenendrohnen gilt zudem: Sie dürfen maximal 150 Meter hoch und 500 Meter weit fliegen. Die Lizenz für uLFZ (unbemannte Luftfahrzeuge) kostet rund 250 , die Wartezeit beträgt bis zu 6 Wochen. Strafrahmen: bis zu 22.000 !