"Anders lösen"

Verstappen kritisiert eigenen Rennstall Red Bull

Daniel Ricciardo wurde bei den Racing Bulls nach dem Singapur-Grand-Prix vor die Tür gesetzt. Dies gefiel Dreifach-Weltmeister Max Verstappen nicht.
Sport Heute
18.10.2024, 18:46
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257 Formel-1-Rennen bestritt Verstappen bisher in der Formel 1, feierte acht Rennsiege. Doch nach dem Grand Prix in Singapur musste der Australier seinen Hut nehmen, wird bei den Racing Bulls, dem zweiten Red-Bull-Team, für die restliche Saison durch Talent Liam Lawson ersetzt. Der Neuseeländer und Yuki Tsunoda duellieren sich um die Chance, zu Red Bull befördert zu werden, sollte Sergio Perez tatsächlich das Aus drohen. Ricciardo hatte es verpasst, sich mit starken Auftritten zu empfehlen.

Dass der Australier nach dem Nacht-Rennen im asiatischen Stadtstaat vor die Tür gesetzt werde, war eines der schlechtestgehütetsten Geheimnisse im Fahrerlager. Trotzdem kommunizierte es der Rennstall selbst nicht, machte den Abgang des 35-Jährigen erst Tage später öffentlich. So konnte der achtfache Grand-Prix-Sieger nicht gebührend verabschiedet werden.

"Hätte man anders lösen können"

Ein Umstand, der auch Dreifach-Weltmeister Max Verstappen nicht gefiel. Der Niederländer fand nämlich kritische Worte zu seinem Arbeitgeber Red Bull. "Für mich und auch für Daniel war ziemlich klar, dass es sein letztes Rennen sein würde", erklärte der WM-Führende vor dem Start ins Rennwochenende von Austin. "Ich denke, das hätte man anders lösen können", schob der 27-Jährige hinterher – eine Kritik an Red Bull.

"Er wusste es, aber er hat es nicht sagen können. Für ihn war das schade. Er hat so viel getan. Er hat Rennen gewonnen, er hatte einige herausragende Rennen. Das hätte ein netteres Ende verdient", so der Formel-1-Star.

Ricciardo fuhr in seiner langen Formel-1-Karriere zwischen 2014 und 2018 für Red Bull, war zweieinhalb Saisonen lang auch Teamkollege von Verstappen.

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