Seine Zukunft bei Red Bull ist geklärt – und offenbar war genau das schon vor Jahren sein großer Wunsch. Nach seiner Vertragsverlängerung bis 2030 spricht Max Verstappen über ein besonderes Versprechen, das er dem 2022 verstorbenen Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz gegeben hatte.
"Ich habe Dietrich (Mateschitz) vor seinem Tod gesagt, dass ich für immer bei Red Bull bleiben möchte", erzählt der vierfache Weltmeister vor seinem Heim-Grand-Prix in Zandvoort. Mit seiner neuen Unterschrift kommt Verstappen diesem Versprechen einen weiteren großen Schritt näher.
Erst am Donnerstag machte Red Bull die Verlängerung offiziell. Der bisher bis 2028 laufende Vertrag wurde um zwei Jahre ausgedehnt. Damit sind auch die monatelangen Spekulationen über einen möglichen Abschied vorerst vom Tisch. Immer wieder war Verstappen mit einem Wechsel zu Mercedes oder McLaren in Verbindung gebracht worden.
Verstappen fährt bereits seit 2016 für Red Bull. Erfüllt er seinen neuen Vertrag, wäre er 15 Jahre lang für den Rennstall in der Formel 1 unterwegs. Diese außergewöhnliche Treue brachte den 28-Jährigen in Zandvoort auch zu einem Scherz über sein Privatleben. "Ich übe für meine eigene Ehe", sagte Verstappen. Die 15 Jahre bei Red Bull wolle er später in seiner "eigenen Ehe verdreifachen".
Seit 2020 ist Verstappen mit Kelly Piquet, der Tochter des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Nelson Piquet, liiert. Verheiratet oder verlobt sind die beiden bislang nicht. Im vergangenen Jahr kam ihre gemeinsame Tochter Lily zur Welt.
Bevor sich Verstappen Gedanken über eine mögliche Hochzeit machen muss, steht aber sein Heimrennen im Mittelpunkt. Am Sonntag (15 Uhr) steigt der vorerst letzte Formel-1-Grand-Prix in Zandvoort.
"Da ich weiß, dass es hier das letzte Rennen ist, möchte ich die positive Stimmung aufrechterhalten. Ich möchte das Wochenende so gut wie möglich genießen", erklärt der Niederländer. Die Strecke wird ihm fehlen. Verstappen bezeichnet den Kurs an der niederländischen Küste als "eine der besten Rennstrecken im Kalender".