Vertrauen: Türkis-Blau hängt Vorgänger ab

Innerhalb von vier Jahren hat sich das Vertrauen der Österreicher in die Regierung vervielfacht. So vertrauen der ÖVP-FPÖ-Koalition 45 Prozent, zeigt eine aktuelle Umfrage.
Wie sehr vertrauen die Österreicher verschiedenen Institutionen? Das fragte das Meinungsforschungsinstitut Demox 1.000 Personen. Auffallend: Vor allem die Regierung erzielt deutlich bessere Werte als 2014 und 2016. Die Details:

Der Regierung vertrauen 6 Prozent voll und ganz und 39 Prozent überwiegend. Der "Voll und ganz"-Wert betrug 2016 nur 2 Prozent, 2014 gab das überhaupt niemand an.

Die Parteien erleben ebenfalls einen Vertrauensanstieg auf 20 Prozent (2014: 7 Prozent, 2016: 12 Prozent). Der Anteil jener, die den Parteien "gar nicht" vertrauen, sank innerhalb der vier Jahre von hohen 48 Prozent auf 18 Prozent.

Die öffentliche Verwaltung darf sich über 66 Prozent Vertrauen freuen. Heißt: Zwei von drei Österreichern haben Vertrauen.

NGOsdagegen sind mit einem leichten Vertrauensverlust konfrontiert: So gaben nur 5 Prozent an, ihnen voll und ganz zu vertrauen, 35 Prozent haben überwiegend Vertrauen. 2016 lagen diese Werte noch bei 6 Prozent und 42 Prozent.

Die Kirche hat gegenüber 2014 ein leichtes Vertrauensplus, gegenüber 2016 aber ein leichtes Minus. Insgesamt vertrauen ihr nur 27 Prozent. Vor vier Jahren waren es 25 Prozent, vor zwei Jahren 31 Prozent. Zwei von drei Befragten haben dagegen kein Vertrauen.

Die Polizei ist unangefochtener Vertrauenssieger. 28 Prozent vertrauen ihr voll und ganz, 55 Prozent überwiegend. Damit sind die Werte fast ident wie 2016. Gegenüber 2014 stark gestiegen sind die "Voll und ganz"- Nennungen.



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