Coronavirus

"Verwirrend" – Lehrervertreter gegen Schul-Lockerungen

Lehrervertreter sehen die möglichen Corona-Lockerungen an den Schulen skeptisch. Sie kämen zu früh.
Heute Redaktion
02.02.2022, 11:29

Wie die Regierung am Wochenende ankündigte, werden die Corona-Maßnahmen in Österreich schrittweise gelockert. So wird beispielsweise ab 5. Februar die Sperrstunde auf 24 Uhr verschoben, eine Woche später (12. Februar) fällt 2G im Handel und ab 19. Februar dürfen auch wieder Ungeimpfte getestet in der Gastronomie einkehren oder auf Urlaub fahren.

Sicherheitsphase gilt bis 28. Februar

Auch für die Schulen hat Bundeskanzler Karl Nehammer Lockerungen angekündigt. So soll es etwa Erleichterungen bei der FFP2-Maskenpflicht und beim Sportunterricht geben. Allerdings gilt die Sicherheitsphase an den Schulen noch bis 28. Februar.

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Lehrer-Vertreter und Gewerkschafter sehen die möglichen Corona-Lockerungen skeptisch. "Natürlich ist das verwirrend", sagt etwa Pflichtschullehrer-Gewerkschafter Thomas Bulant (FSG) im "Ö1-Morgenjournal". Die Lockerungen kämen zu früh, kritisierte der unabhängige Gewerkschafter Hannes Grünbichler, "solange es kein Testregime gibt". ÖVP-nahe Vertreter verweisen auf laufende Gespräche mit dem Bildungsministerium. Demnächst soll es weitere Infos dazu geben.

Aktuell gelten besonders für Schüler ab der neunten Schulstufe scharfe Corona-Regeln. So müssem Jugendliche ab der Oberstufe eine FFP2-Maske im gesamten Schulhaus und auch im Unterricht tragen. Für Schüler bis zur Unterstufe reicht dagegen ein Mund-Nasen-Schutz, der ebenfalls während des Unterrichts getragen werden muss. Auch Lehrer sind von den Regeln nicht ausgenommen. Für sie gilt ebenfalls im gesamten Schulhaus Maskenpflicht.

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