Vettel vor Unterschrift, Perez schon auf Teamsuche

Kommt Vettel, muss Perez (r.) gehen – oder Stroll (l.).
Kommt Vettel, muss Perez (r.) gehen – oder Stroll (l.).Reuters, gepa-pictures.com
Sebastian Vettel muss Ferrari nach sechs Jahren verlassen. Der vierfache Weltmeister dürfte aber bereits ein neues Team gefunden haben.

Der Wechsel von Ferrari-Pilot Sebastian Vettel zu Racing Point wird immer konkreter. Seit Tagen hält sich hartnäckig das Gerücht, die Verhandlungen seien schon weit fortgeschritten. Nicht zuletzt, weil Formel-1-Insider Gerhard Berger meinte: "So wie im Fahrerlager hinter der Hand diskutiert wird, ist das Thema wahrscheinlich schon gelaufen."

Der Deutsche und der Rennstall, der ab 2021 unter dem Namen Aston Martin unterwegs ist, dementieren freilich. Denn das Team hat mit den Piloten Sergio Perez (Mex) und Lance Stroll (Kan) auch für das kommende Jahr gültige Verträge.

Hintertür: Der Kontrakt mit Perez soll um eine millionenschwere Ablöse aufgelöst werden können. Wie ESPN Mexiko berichtet, dürfte genau das der Fall sein. Der 30-Jährige sehe sich bereits um Alternativen um, weil er davon ausgeht, dass ihn Racing Point für Vettel "opfert".

Schumacher würde Stroll "stanzen"

Ex-Fahrer Ralf Schumacher kann sich noch ein weiteres Szenario vorstellen. Der Deutsche meint, dass nicht Perez, sondern Stroll gehen muss – der Sohn des Team-Eigentümers galt bislang als unantastbar. Doch gemessen an der Leistung müsste er das Cockpit für Vettel räumen.

Perez liegt nach den beiden Österreich-Rennen auf WM-Rang fünf, eroberte 16 Punkte (zwei Mal Rang sechs). Stroll ist Zehnter (Ausfall und Siebenter). Am Sonntag steigt der dritte Saison-Grand-Prix in Budapest (Ung). 

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