Tausende Läufer, Gänsehaut-Stimmung und pure Emotionen. "Beim Wings for Life World Run" gingen am Sonntag auch zahlreiche Stars an den Start. Besonders motiviert zeigte sich Dominic Thiem. Der ehemalige Tennisprofi hatte sich für den Lauf sogar ein großes Ziel gesetzt.
"Ich hoffe, dass ich die Halbmarathon-Distanz schaffe", verriet Thiem kurz vor dem Start im Gespräch mit "Heute". Dafür bereitete sich der Niederösterreicher gezielt vor. "Ich gehe generell zwei- bis dreimal pro Woche laufen, mache viel Sport, Inlineskaten, Fußball."
Trotzdem sei ein Lauf über diese Distanz für ihn alles andere als Alltag. "So lange laufe ich eigentlich nie. Mehr als zehn Kilometer laufe ich normalerweise nicht." Genau deshalb mache aber die besondere Stimmung beim "Wings for Life World Run" so viel aus.
"Die Energie ist einfach so gut, die ganzen Zurufe von den Fans und dieser Startmoment mit der Flagge – das ist einfach geil", schwärmt Thiem. Die ersten Kilometer würden dadurch "wie im Flug vergehen".
Ganz ohne Kampf gehe es aber natürlich nicht. "Ab Kilometer zehn oder zwölf muss man dann schon richtig zum Beißen anfangen", gibt der Ex-Tennisstar ehrlich zu. Die Strecke durch Wien helfe aber enorm. "Die Fans sind die ganze Zeit dabei, man läuft eigentlich nie alleine."
Auch die Bedingungen heuer seien deutlich angenehmer als noch im Vorjahr. "Letztes Jahr war es teilweise schon Hart. Es hat geregnet und war stürmisch." Diesmal gebe die Sonne sogar zusätzliche Energie.
Neben Thiem ging auch Victoria Swarovski an den Start, allerdings etwas vorsichtiger. "Ich bin eigentlich eine Nullläuferin", lachte die Moderatorin. Trotzdem sei der "Wings for Life World Run" für sie jedes Jahr ein Fixpunkt. "Das ist tatsächlich das eine Mal im Jahr, wo ich richtig Gas gebe."
„Ich bin eigentlich eine Nullläuferin“Victoria SwarovskiLaufen zählt nicht zu ihren Lieblingssportarten
Nach einer schmerzhaften Erfahrung im Vorjahr wollte sie es diesmal allerdings ruhiger angehen. "Letztes Jahr bin ich 16 Kilometer gelaufen, mit zu kleinen Schuhen", erzählt Swarovski. Die Folge: "Ich habe beide großen Zehennägel verloren." Heuer lautete das Ziel deshalb deutlich entspannter: "Acht bis zehn Kilometer – eher acht."
Sport gehört für die Moderatorin dennoch fix zum Alltag. "Ich mache eigentlich jeden Tag eine Stunde Sport", erzählt sie. Besonders gerne gehe sie Rad fahren, schwimmen oder trainiere im Fitnessstudio.
Und wie viele andere Läufer gönnte sich auch Dominic Thiem vor dem großen Lauf eine Ausnahme beim Essen. "Ich schaue normalerweise richtig auf meine Ernährung", erzählt er. Vor dem Rennen hieß es aber bewusst: Carboloading.
"Gestern Abend und heute in der Früh habe ich mir das richtig gegönnt", lacht Thiem. Brot dürfe da natürlich nicht fehlen: "Ich hoffe einfach, dass ich heute alles wieder verbrenne."