Eine Videoüberwachung brachte die Ermittler auf ihre Spur: Eine 45-jährige Österreicherin soll in Wien mit gestohlenen Rezeptblöcken und Arztstempeln zahlreiche Rezepte gefälscht haben. Insgesamt wird sie mit 85 Taten in Verbindung gebracht.
Beamte des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Zentrum Ost, ermitteln bereits seit längerer Zeit wegen des Verdachts auf schweren Betrug durch Rezeptfälschungen. Im Zuge der Ermittlungen stießen die Polizisten bei einer Videoüberwachung zunächst auf eine unbekannte Frau.
Den Ermittlern gelang es innerhalb kurzer Zeit, die Identität der Verdächtigen festzustellen. Nach Angaben der Polizei soll die 45-Jährige gestohlene Rezeptblöcke sowie gestohlene Arztstempel verwendet haben, um Rezepte zu fälschen.
Am 29. Juli soll die Frau erneut versucht haben, ein gefälschtes Rezept einzulösen. Zu diesem Zeitpunkt lag bereits eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien vor. Die 45-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen.
Bei ihrer Einvernahme machte die Beschuldigte keine Angaben zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde sie anschließend in eine Justizanstalt gebracht.