Viele "Absolute" in Niederösterreich futsch!

Bild: Heute.at

Auf den ersten Blick haben die Gemeinderatswahlen am Sonntag kaum Veränderung gebracht. Dennoch sorgten die Wähler in einigen der 570 Kommunen für Überraschungen.

Auf den ersten Blick haben die kaum Veränderung gebracht. Dennoch sorgten die Wähler in einigen der 570 Kommunen für Überraschungen.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Kälte und Schnee hielten Stammwähler vom Gang zur Urne ab. Die Wahlbeteiligung sank von 71,6 Prozent (2010) auf 65,8 Prozent.
11.725 Mandate waren landesweit zu vergeben, wahlberechtigt waren 1,52 Millionen Personen.
Alle Gemeindeergebnisse zusammengerechnet blieb die ÖVP mit 51 Prozent (6.746 Mandate, plus 51) eine Supermacht.
In Klosterneuburg blieb jeder Zweite daheim. Folge: Die ÖVP verlor 8 Prozentpunkte – und die "Absolute" – auf 47,5 Prozent. (Ergebnisse: siehe Kasten unten)
In Wiener Neustadt, zweitgrößte Stadt Niederösterreichs, verlor die SPÖ nach 70 Jahren ihre "Absolute" (–8 Prozent auf 40 Prozent), die VP kam auf 34 Prozent (+9 Prozent). Folge: Bürgermeister Bernhard Müller trat zurück.



Noch deutlicher verlor die SP in Schwechat: von 58 auf 35 Prozent.
In Baden verlor Schwarz-Grün die absolute Mehrheit. In Gmünd verlor die SP ihre "Absolute".
FPÖ und Grüne legten zu.
Die Neos traten in 43 Kommunen an, schafften in mehr als der Hälfte den Einzug.

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