Vierte OP: Kehrt Schmidhofer nicht auf Skier zurück?

Nicole Schmidhofer
Nicole SchmidhoferGepa
Der Leidensweg von Nicole Schmidhofer nimmt kein Ende. Nach ihrem Sturz im Dezember wurde sie zum vierten Mal operiert. 

Bei einem schweren Sturz während der Abfahrt von Val d´Isere hatte sich die 31-jähirge ÖSV-Läuferin am 18. Dezember einen komplizierten Verrenkungsbruch im linken Kniegelenk zugezogen. Gut zwei Monate später hatte sich die Steirerin nun zum bereits vierten Mal vom Kniespezialisten Jürgen Mandl operieren lassen müssen. 

"Ich gehöre schon zum Inventar auf der Station", hatte Schmidhofer am Freitag bei einer Medienrunde gescherzt. In den nächsten Wochen muss die Steirerin noch auf Krücken gehen. Nach Ostern will sie dann mit der Reha beginnen. 

Kein Spitzensport mehr?

Es ist durchaus möglich, dass Schmidhofer gar nicht mehr in den Spitzensport zurückkehren kann, genauso möglich sei aber auch ein Comeback mit dem Start der Weltcup-Saison im November. "Wir haben chirurgisch sehr, sehr gute Voraussetzungen geschaffen. Wenn es eine schafft, dann die Nici", so der behandelnde Arzt am Freitag. 

Die Steirerin selbst gab sich bereits kämpferisch. "Es schaut alles gut aus, wir sind auf einem guten Weg", so Schmidhofer, die mittlerweile lernte, geduldig zu sein: "Am Anfang wollte ich es nicht wahrhaben, dass es so lange dauert. Ich wollte manche Dinge beschleunigen", erzählte die 31-Jährige. Allerdings sei auch noch ein weiterer operativer Eingriff möglich. 

Mandl erklärte derweil, dass der schwere Sturz auch schlimmer ausgehen hätte können: Bei einem Drittel dieser Verletzungen seien Blutgefäße und Nervenbahnen auch betroffen. "Da hätte wesentlich mehr passieren können", so der Knie-Spezialist. 

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