Kärnten

Villacher hilft Familie in Not, wird bitter enttäuscht

In Villach erschlich sich ein junges Paar in einer vermeintlichen Notlage Geld mit dem Versprechen, es zurückzuzahlen. Doch dazu kam es nicht. 
Michael Rauhofer-Redl
10.10.2023, 12:08
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Von einer perfinden Betrugsmasche berichtet am Montagabend die LPD Kärnten. Ein mutmaßlich junges deutsches Paar mit einem ungefähr sieben Monate altem Kind täuschte bereits vergangene Woche  am 03.10., gegen 16.30 Uhr einem 27-jährigen Mann aus Klagenfurt und einer 21-jährigen Frau aus Villach, die auf offener Straße in Villach angesprochen wurden vor, dass das Paar während einer Urlaubsreise mit dem Kleinkind in Italien, im Bereich von Udine, bestohlen wurde und daher mittellos in Villach gestrandet sei.

Vorgetäuschte Überweisung

Dem 27-jährigen und der 21-jährigen tat das Kleinkind leid und so ließen sich sie überreden ein Hotelzimmer, sowie Essen und Getränke zu bezahlen und weiters Bargeld in der Höhe von ca. 200 Euro für Fahrkarten zu übergeben. Der 27-Jährige wurde vom Paar auch gebeten einen IBAN bekannt zu geben, damit das Geld von einem Verwandten aus Deutschland überwiesen werden kann.

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Der 27-jährige erhielt tatsächlich nach einigen Stunden ein Mail mit dem Foto eines Erlagscheines als Nachweis dafür, dass der Betrag von 400 Euro auf das Konto des 27-jährigen überwiesen worden sei. Nachdem einige Tage kein Geld auf dem Konto eingelangte, erstattete der 27-jährige am Montag die Anzeige. Weitere Ermittlungen werden durchgeführt.

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