Seit Tagen sanken die Zahlen der täglichen Corona-Neuinfektionen in Österreich deutlich. Am Wochenende meldeten die Behörden 4.546 Neuinfektionen am Samstag und schließlich 3.073 Neuinfektionen am Sonntag. Am Montag waren es 2.490 Neuinfektionen, am Dienstag gab es laut "Heute"-Informationen 3.779 Corona-Neuinfektionen. In allen Fällen lagen die Ansteckungszahlen teils sogar sehr deutlich unter den Zahlen der Vergleichstage der Vorwoche.
Am Mittwoch die Trendwende, es gibt es laut "Heute"-Informationen aktuell 4.627 Corona-Neuinfektionen und zehn Todesfälle in den jüngsten 24 Stunden. Zum Vergleich: Am Mittwoch vor einer Woche waren es 4.492 Neuinfektionen, Todesfall wurde damals keiner gemeldet.
Während sich in den jüngsten Stunden rund 4.600 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt haben, sind gleichzeitig 5.239 wieder davon genesen. Auch in den Spitälern ist ein weiterer Rückgang spürbar: 1.057 Corona-Patienten werden auf den Normalstationen behandelt, um 55 weniger als noch am Vortag. Bei den schwerkranken Intensivpatienten gibt es einen Rückgang von fünf auf 73 Patienten.
Sich zehn Tage isolieren und zu Hause bleiben – für viele seit Beginn der Coronavirus-Pandemie eine Zumutung. Doch das ist nichts im Vergleich zu dem, was ein Mann in Großbritannien durchgemacht hat: Ein Brite war 411 Tage lang mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert.
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Der mittlerweile 59-Jährige hatte sich im Dezember 2020 mit dem Coronavirus angesteckt. In einer im Fachjournal "Clinical Infectious Diseases" veröffentlichten Studie beschreibt ein Team von Wissenschaftlern nun, wie sie die Infektion bei dem immungeschwächten Mann nach 13 Monaten – im Jänner 2022 – endlich heilen konnten.
Mit schweren Anschuldigungen ging wiederum der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp am Sonntag an die Öffentlichkeit. "Ludwig und Hacker haben Corona-Spitalszahlen manipuliert", titelte er seine Mitteilung. Nach einer Umstellung der Zählweise sei bekannt geworden, dass die SPÖ in Wien auch Patienten als Covid-Kranke geführt hat, die schon längst nicht mehr infektiös waren. Dadurch habe sich die Zahl der Covid-Patienten mehr als halbiert.