Vögele-Mitarbeiter in Österreich müssen zittern

Charles Vögele steht offenbar auch hierzulande vor dem Aus.
Charles Vögele steht offenbar auch hierzulande vor dem Aus.Bild: Archiv
Nach der Pleite der Schweizer Mutter OVS müssen heimische Angestellte der Modekette nun doch um ihre Jobs bangen.

Anfang Juni hat das Schweizer Unternehmen Sempione Fashion, das hinter der Marke OVS, die wiederum Modehändler Charles Vögele im Herbst 2016 übernommen hat, ihre Pleite angekündigt. Alle dortigen Filialen wurden geschlossen, die Angestellten ohne Sozialplan entlassen.

Während es erst noch hieß, dass die Zukunft der österreichischen Filialen von Vögele bzw. OVS noch offen sei und die Angestellten vorerst keine Befürchtungen haben müssen, sieht es jetzt anders aus. So schreibt die "Presse" nun von einem drohenden Jobverlust der hiesigen Mitarbeiter. Laut Austro-Chef Thomas Krenn muss bis Ende Juli ein neuer Eigentümer für die Filialen in Österreich, Ungarn und Slowenien gefunden werden. Wenn das nicht gelingt, müssen auch die österreichischen Angestellten Entlassungen befürchten.

Zukunft ungewiss, die Zeit rennt

Auch, wenn sich rechtzeitig ein Investor finden sollte, ist noch nicht klar, ob dieser die bisher gestundeten Gehälter und Urlaubsgelder der Austro-Mitarbeiter zahlen kann. Krenn versicherte, dass er "24 Stunden am Tag dabei (sei), um eine Lösung zu finden." Es gebe einige konkrete Kaufinteressen.

Hierzulande betreibt Sempione Fashion 90 Vögele-Geschäfte und 13 OVS-Filialen mit insgesamt 750 Mitarbeitern. In den letzten Monaten wurde schon enorm eingespart, so sind seit Jänner bereits 22 Shops geschlossen worden.

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(red)

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