Mehrere Warnungen ausgerufen

Völliges Winter-Chaos – hier warnen Experten vor Schnee

Ein Wintereinbruch sorgt derzeit für kräftigen Schneefall in Vorarlberg und Tirol. Auch für weitere Bundesländer wurde eine Warnung ausgegeben.
Newsdesk Heute
17.02.2026, 20:26
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Ein Wintereinbruch hält Österreich auch am Dienstag fest im Griff. Durch die Unwetter-Warnzentrale (UWZ) wurde für Teile von Vorarlberg und Tirol die rote Warnstufe ausgerufen. Konkret wird hier vor heftigem Schneefall gewarnt. Wie Aufnahmen auf Social Media zeigen, werden die beiden westlichsten Bundesländer derzeit von einer kräftigen Schneefront getroffen.

Auch in Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark kommt reichlich Neuschnee – hier gilt Warnstufe Orange. Eine Vorwarnung wegen Schnee wurde für Kärnten ausgegeben. Stürmische Windböen sorgen in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland für die gelbe Warnstufe.

Am Mittwoch sorgt ein Zwischenhoch über Mitteleuropa für stabilere Verhältnisse, auch in Österreich beruhigt sich das Wetter spürbar. Nur im Westen macht sich ein Tief über Frankreich bemerkbar und bringt dort bereits wieder leicht unbeständige Bedingungen.

Schon am Donnerstag folgt die nächste Umstellung: Ein Italientief greift auf nahezu das ganze Land über und sorgt zunehmend für winterliche Verhältnisse. In weiterer Folge bleibt es wechselhaft. Mit Beginn der neuen Woche zeichnet sich allerdings eine deutliche Milderung ab.

Die Prognose im Detail

Der Mittwoch startet vom Wald- und Mühlviertel bis in die Obersteiermark mit ein paar Schneeschauern, meist geht es aber trocken und gebietsweise sonnig in den Tag. Am Vormittag beginnt es in Vorarlberg, im Tagesverlauf auch in Nordtirol und im Pinzgau leicht zu schneien bzw. im Rhein- und Inntal zu regnen. Weiter östlich zeigt sich bei nur geringer Schauerneigung ab und zu die Sonne, trocken und häufiger sonnig bleibt es im Süden. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 10 Grad.

Am Donnerstag schneit es zunächst vor allem im Süden, in den Niederungen und im Hügelland im Südosten mischt sich anfangs Regen dazu. Am Vormittag breitet sich der Schneefall auf das ganze Bergland aus, spätestens am Nachmittag wird es dann in weiten Landesteilen nass bzw. winterlich. Tagsüber pendelt die Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 500 m, am Abend sinkt sie allgemein bis ins Flachland. Der Wind weht mäßig bis lebhaft und dreht von Südost auf nördliche Richtungen, mit -2 bis +6 Grad kühlt es ab.

Der Freitag beginnt an der Alpennordseite und im Osten mit dichten Wolken, regional mit Schneefall bis in tiefe Lagen. Tagsüber klingt der Schneefall ab und es beginnt aufzulockern, am längsten trüb bleibt es vom Bregenzerwald bis ins Salzkammergut. Abseits davon stellt sich ein zunehmend freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein, im Süden dominiert bei starkem Nordföhn der Sonnenschein. Auch im Osten weht der Nordwestwind kräftig bis stürmisch, von Nord nach Süd werden -3 bis +7 Grad erreicht.

Am Samstag regnet es an der Alpennordseite zeitweise, die Schneefallgrenze steigt über 1000 m an. Im Osten sowie in Osttirol und Oberkärnten ziehen ab Mittag Schauer durch, dort teils bis in tiefe Lagen als Schnee. Trocken und zeitweise sonnig bleibt es am ehesten vom Klagenfurter Becken bis ins Südburgenland. Im Osten weht mäßiger Südostwind, an der Alpennordseite frischt lebhafter Südwestwind auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 0 und +8 Grad.

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.02.2026, 20:26
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