Sensation in Indonesien

Vogel nur zweimal in 100 Jahren gesichtet

Nach mehr als einem Jahrzehnt wurde der seltene Burulori wiederentdeckt. Der grüne Papagei lebt in einem schwer zugänglichen Mooswald.
Technik Heute
09.06.2026, 18:14
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Es gibt Vögel, die so selten gesehen werden, dass Forscher jahrzehntelang vergeblich nach ihnen suchen. Der Burulori ist einer davon: Seit seiner Erstbeschreibung im Jahr 1920 wurde der grüne Papagei nur ein einziges Mal dokumentiert - im Jahr 2014.

Jetzt ist der Vogel wieder aufgetaucht. Eine Expedition unter der Leitung von Forschern konnte den seltenen Papagei auf der indonesischen Insel Buru erneut aufspüren und fotografieren.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wie spektrum.de berichtet, führte die Suche die Wissenschaftler in die Hochlagen der Insel. Im Herbst 2025 hatten Bergsteiger einen neuen Trail zum höchsten Gipfel auf 2700 Metern Höhe angelegt - das machte die Expedition erst möglich.

Erster Nachweis seit 2014

In einem mit Moos bedeckten Wald gelang zunächst eine Sichtung des Vogels durchs Fernglas. Zwei Tage später konnte das Team den Burulori dann auch fotografieren - der erste fotografische Nachweis seit 2014 und erst der zweite überhaupt seit der Erstbeschreibung.

Besonders wertvoll: Kurz vor der Abreise konnten die Forscher erstmals auch die Lautäußerungen der seltenen Papageien aufzeichnen.

Schwer zugängliches Revier schützt die Art

Der Burulori lebt in den Hochlagen der Insel Buru, wo er wegen des schweren Zugangs relativ gut geschützt sein dürfte. Allerdings ist sein Verbreitungsgebiet ziemlich klein, was die Art anfällig für Störungen machen könnte.

Die Wiederentdeckung zeigt: Expeditionen in abgelegene Gebiete lohnen sich. Die Liste der verschollenen Vögel ist damit um einen Eintrag kürzer geworden.

{title && {title} } tec, {title && {title} } 09.06.2026, 18:14
Jetzt E-Paper lesen