Weststeirer zurück in 2. Liga

100 Tore in 26 Spielen! Regionalligist auf Rekordjagd

Der Regionalligist ASK Voitsberg hat den direkten Wiederaufstieg in die 2. Liga geschafft – mit einer Strategie, die im Fußball selten ist.
Sport Heute
09.05.2026, 22:59
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Der ASK Voitsberg hat es nach nur einer Saison in der Regionalliga erneut geschafft: Der Traditionsverein ist zurück in der 2. Liga. Verantwortlich für diesen Erfolg sind Trainer und Sportdirektor David Preiß sowie Klub-Boss Michael Münzer, die bereits zum zweiten Mal den Aufstieg feiern.

Bemerkenswert ist die Strategie, mit der sich der Klub von anderen unterscheidet. Während viele Vereine auf erfahrene Routiniers setzen, vertraute Voitsberg bewusst auf junge Spieler und einen eingeschworenen Kader.

Das Ziel: Der ASK Voitsberg möchte nun länger in der zweithöchsten Spielklasse bleiben und eine bessere Rolle spielen als bei der letzten Teilnahme. Im Vorjahr war man erst am letzten Spieltag auf einen Abstiegsplatz gerutscht, nachdem die Elf zuvor seit der 13. Runde immer über dem Strich gewesen war.

Junge Spieler als Erfolgsrezept

Statt teurer Transfers zu tätigen, wurden Talente aus der eigenen Jugend und der Region gefördert. Das Konzept zahlte sich aus: Mit Teamgeist und frischem Wind gelang der direkte Wiederaufstieg.

Mehr noch: Daniel Schubert gelang beim 6:0-Kantersieg gegen Gleisdorf 09 das 100. Saisontor für den ASK Voitsberg.

Mit nunmehr 70 Punkten thronen die Weststeirer einsam an der Tabellenspitze der Regionalliga und weisen einen uneinholbaren Vorsprung von 18 Zählern auf den ersten Verfolger Union Gurten auf.

Doch damit haben die Voitsberger noch lange nicht genug: "Wir haben noch einige Ziele. Wir wollen den Punkterekord des LASK von 76 Zählern aus der Saison 2013/14 knacken", sagt Preiß zur "Kleinen Zeitung".

Bei noch vier ausstehenden Runden sollte auch dies möglich sein, wird das Team ob ihrer Überlegenheit in dieser Saison ja bereits von vielen augenzwinkernd als "Bayern München der Regionalliga" bezeichnet.

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