Volle Hütte! Trimmel-Klub zahlt Corona-Tests für Fans

Union-Kapitän Christopher Trimmel
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Union Berlin freut sich auf die zweite Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte. Mit besonderen Maßnahmen wollen die Eisernen ein volles Stadion.

22.000 Fans bei einem Liga-Spiel im September? Das klingt eigentlich in der momentanen Corona-Situation ein wenig utopisch, doch der Klub aus Berlin will unbedingt den Support zurück.

Und möchte dafür tief in die Taschen greifen. Der Bundesligist - mit Kapitän Christopher Trimmel - will den Berliner Gesundheitsbehörden ein Hygiene-Konzept vorlegen. Alle Zuschauer müssen einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Der Verein will den Fans die Tests bezahlen.

"Unser Stadionerlebnis funktioniert nicht mit Abstand, und wenn wir nicht singen und schreien dürfen, dann ist es nicht Union", sagt Klub-Präsident Dirk Zingler auf der Vereinshomepage.

Er betont aber: "Gleichzeitig steht die Sicherheit unserer Besucher und Mitarbeiter im Mittelpunkt unserer Überlegungen. Wir wollen bestmöglich gewährleisten, dass sich in unserem ausverkauften Stadion niemand infiziert – das gilt für Unioner und gleichermaßen auch für Gästefans."

Der Verein will für die Tests aufkommen: "Uns geht es darum, den Menschen den Fußball zurückzugeben, den sie lieben und nach dem sie sich sehnen. Dazu gehört auch, dass wir als Verein die Kosten für die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen selbst tragen werden."

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